Wie wird zirkuläres Bauen für angehende Zeichner:innen greifbar? Unsere Antwort: Wir gehen direkt dorthin, wo es bereits passiert. Mit Circular Quest Basel entwickeln wir eine digitale Stadttour, die Lernende und Lehrpersonen zu realen Bauprojekten in Basel führt. Dort lernen sie an konkreten Beispielen, wie Gebäude und Materialien länger im Kreislauf bleiben.
Seit dem Kick-off mit BaselCircular im Frühling ist viel passiert. Die Finanzierung ist gesichert: Das Bundesamt für Umwelt BAFU, die Christoph Merian Stiftung, BaselCircular und IWB unterstützen das Projekt. Alle Verträge sind unterzeichnet.
Auch inhaltlich hat das Projekt Form angenommen. Die Tour baut auf drei Hebeln auf: Gebäude länger nutzen, Materialien länger nutzen und kreislauffähig planen. Die Posten liegen in drei Quartieren. Auf dem Franck Areal geht es unter anderem um das Pförtnerhaus und um Zwischennutzung. Auf dem Lysbüchel-Areal in St. Johann stehen das Weinlager, ELYS und LysP8 im Zentrum. In Kleinbasel sind Roche Bau 92, der Werkraum Warteck pp und Bravo Ricky dabei.
Für jeden Posten arbeiten wir mit den Menschen zusammen, die diese Orte planen, bauen oder betreiben. Sie wissen am besten, welche Entscheidungen dahinterstecken, was funktioniert hat und wo es schwierig wurde. Wir danken allen Partner:innen herzlich für ihre Zeit und ihr Engagement.
In den nächsten Monaten erarbeiten wir die Inhalte der einzelnen Posten, also Texte, Aufgaben und Medien. Danach folgt die technische Umsetzung. Der Quest soll im Frühjahr 2027 lanciert werden.